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Basic Pancakes

Ein amerikanischer Frühstücks-Klassiker. Oft mit Pfannkuchen, Crepes oder Palatschinken verwechselt, sind Pancakes viel leichter und luftiger als ihre europäischen Verwandten. Das hier ist das Grundrezept, die Variationen unzählig, die legendärsten wie Buttermilk Pancakes, Blueberry Pancakes, Cottage Cheese Pancakes und “Cornmeal Pancakes” werden hier noch extra behandelt werden.
Pfanne, am besten eine gefettete gusseiserne, vorheizen. Sie sollte so heiß sein, das ein Wassertropfen einmal springt, vor er verdampft.
In einer grossen Schüssel gut mit einer Gabel oder Schneebesen trocken zusammenmischen:
***1 1/2 Tassen “Allzweck” Mehl
***3 Esslöffel Zucker
***1 1/2 Teelöffel Backpulver
***1/2 Teelöffel Natron
***1/2 Teelöffel Salz
In einer 2ten Schüssel gut zusammenrühren:
***1 1/2 Tassen Milch
(kann bis 2/3 mit Joghurt od. Buttermilch ersetzt werden)
***3 Esslöffel zerlassene Butter
***2 große Eier
***1/2 teelöffel Vanille (optional)
Die feuchten Zutaten über die trockenen gießen und kurz sanft drunter heben – es dürfen ruhig noch Klümpchen übrig bleiben. So werden die Pancakes am luftigsten. Wenn zu lange/zu gut verrührt wird, werden sie zunehmend zäh und fest. Auf jeden Fall NIE einen Mixer verwenden!
Dazu kann je nach Vorlieben hineingerührt werden:
***1/2 Tasse rote Rosinen oder Trocken-Obst
***1/2 Tasse Heidel- Him- oder Erd-Beeren
***1/2 Tasse fein zerhackte Nüsse (evt. geröstet)
***1/2 Tasse dünn geschnittene Bananen
***1/2 Tasse geriebener Käse (od. Hüttenkäse)
***1/4 Tasse Kokosflocken
***1/4 Tasse geriebene Schokolade
Ca. 1/3 Tasse Teig pro Pancake wird dann auf die heiße Pfanne gegossen. Wenn die Oberfläche mit Blasen gesprenkelt ist wenden, die 2te Seite dauert ca. 1/2 so lang. Sofort servieren (besser) oder im Rohr bei mittlerer Hitze nicht länger als 20 min. warm halten.
Mit
***Ahorn Syrup oder Honig
Und
***Butter
servieren.

The Joy of Cooking

Einer der besten Kochbücher überhaupt – eigentlich schon eine Koch-Enzyklopädie – doch lang nicht so trocken, sondern gewürzt mit netten G’schichten und Tipps zu fast jedem Rezept. In der USA nicht nur Pflicht, sondern Kult – und trotzdem eine der inernationalsten Kochbücher , die ich kenne.
link zum Verlag
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The New Joy of Cooking, Irma S, Rombauer et.al.
Simon & Schuster, ISBN 0-684-81870-1

Chili Samen Entfernen

Beim Kochen mit Paprika, Chili und Konsorten sollten immer die Samen entfernt werden – nicht nur weil sie verantwortlich sind für den “After-Brenn”-Effekt, sondern auch aus geschmacklichen Gründen: Das Fleisch der Frucht ist eher verantwortlich für die angenehm erfrischende Schärfe, die sich oft erst im nachhinein aufbaut und nicht nur andere Geschmäcker zulässt, sondern sogar verstärkt. Die Samen hingegen brennen schon auf den Lippen und lassen nichts anderes mehr zu, sind auch schlecht für den Verdaungstrackt und – ja, brennen im After

Thai Chile-Lime Dip

Feurig!
Zu gegrilltem Fisch oder Fleisch, am besten erst eine 1/4 Stunde vorher anmachen.
Gemeinsam grob zerhacken:
***6 frische Chili (Experten: Jalapeno), Samen Entfernen!
***6 Knoblauchzehen (nein, nicht zerdrücken!)
Gib die Mischung dann in eine kleine Schüssel und rühre hinein:
***6-8 EL frischer Limettensaft
***Salz nach Geschmack
Bei Zimmertemperatur bis zum Servieren stehen lassen.
G’sund!

Asiatische Erdnuss Sauce

Irgend eine Variation dieser simplen, würzigen Sauce wird überall im süd-östlichen Asien serviert – meist zusammen mit den kleinen Hühner- oder Fleisch-Spiesse, die als “Satays” bekannt sind. Als Dip ist es aber hervorragend für Alles von Flühlingslollen bis Weisswulscht. Zusammen mit Fleisch oder Gemüse vervielfacht es durch die Erdnuss die natürlichen Proteine (komplementäre Aminosäuren).
Erhitze in einer kleinen Saucier über mittlerer Hitze
*** 2 EL Erdnussöl
gib unter rühren dazu und dünste nur 5(!) Sekunden lang
*** 4 Knoblauchzehen, fein zerhackt
***1 frische Chilischote, fein zerhackt (Samen Entfernen!)
Rühre dazu und koche für ca. 4 min. (bis eingedickt)
***1 Tasse Wasser
***1/4 Tasse SoyaSauce
***1/3 Tasse Erdnussbutter (mit Stückchen, wenn geht)
***1 TL hellbrauner Roh(r)Zucker
***3-4 Esslöffel Erdnüsse, grob zerhackt
Nimm die Sauce vom Herd, und rühre hinein
***1 TL frisch gehackte Minze
***(oder Korianderkraut, Basilikum, Schnittlauch)
Servier die Sauce warm oder bei Zimmertemperatur. Hält zugedeckt im Kühlschrank ca. 1 Woche.

Obers-Sauce

Zum eindicken, wenn Person Maizena und Mehl vermeiden möchte. Eine luxuriöse Soße, die ihren “Körper” durch langes, vorsichtiges Eindicken erlangt.
Sie Bindet nicht so gut wie die traditionelle “Einbrenn” oder Bechamel-soße, aber das Resultat geschmacklich nicht zu übertreffen.
Nimm einen Topf, der groß genug ist, das die Schlagsahne darin aufschäumen kann, und arbeite mit einem Schneebesen – gelegentlich schlagend, damit der Rahm fein bleibt.
Koche in einer kleinen, schweren Saucier auf hoher Hitze
***2 Tassen Hühnerbrühe
(kann durch Rindsbrühe ersetzt werden, aber leider nicht durch Gemüsebrühe – “geliert” nicht genug, ihr armen Vegetarier!)

bis der Fond auf eine 1/2 (!)Tasse zusammengekocht ist.
Stelle ihn zur Seite.
Während dessen köchele
***1 Tasse (=1 Becher) Schlagobers
unter gelegentlichem bis ständigem rühren auf mittel-hoher Hitze bis es auf die Hälfte zusammengekocht ist.
Schlage den Obers in den Fond mit dem Schneebesen, würze mit
***Salz, weißer Pfeffer, evtl. Muskatnuss.
siehe Hell’s Angel Sauce

Hell’s Angel Cream Sauce (Chili Cream)

Oder “Chili-Sahne-Sauce”
Orignal – Rezept:
Zuerst bereite eine Obers-Sauce vor.
Während dessen lass
***2 – 3 GROSSE getrocknete Chilis
( für die Fachleute unter euch: Pasillas oder Anchos) ohne Samen und Stängel in Wasser ca. 20 Minuten einweichen. Diese werden anschließend abgeseiht und zerhackt oder im Blender püriert. Die Chili-Püree dann der Obers-Sosse hinzugeben und ca. 3-5 min. unter ständigem rühren bei niedriger Hitze wallen lassen. Anschließend mit
***frisch gemahlenem rotem Pfeffer und Salz
nach Geschmack würzen.
Geoff – Style.
Zuerst bereite eine Obers-Sauce vor.
Während dessen pürier
***1 frische gelbe oder rote Paprika
zusammen mit
***6 getrocknete Chilischoten (Samen Entfernen!)
– alles entkernt und ohne Stängel, natürlich. Lass diese stehen, biss die Flüssigkeit sich oben absondert und gieße sie ab, oder seihe sie durch einen Teesieb. Rühre sie dann in die fertige Obers-Sauce, würzen wie oben – fertig!
(person kann natürlich, wie oben, die Paprika – Chili Püreemischung mit dem Rahm wallen lassen um es noch einzudicken – aber die Gefahr, das der Rahm “ausbröckelt” ist durch die frische Paprika VIEL größer)

Barbecue Sauce – BBQ Sauce

Zum Tunken oder zum Einstreichen
Einstreichen: im Rohr oder auf dem Grill während der letzten 1/4 Stunde -> durch den hohen Zuckergehalt glasiert es richtiggehend die Stücke!
Super für SpareRibs!
Vermenge bei mittlerer Hitze in einem mittelgrossen Topf, bei wiederholtem rühren bis es köchelt:
1 1/2 Tassen Tomaten-Ketchup
(Heinz, am besten ist der mit Sonnengetrocknete Tomaten (->Merkur))
1 Tasse ApfelEssig oder RotweinEssig oder Balsamico
1/4 Tasse Worcestershire Sauce
1/4 Tasse Soya Sauce
1 Tasse Roh(r)Zucker
(je Dünkler desto besser, Honig geht auch)
2 EssLöffel Senfpulver (Colleman’s (-> Merkur))
4 EssLöffel Chillipulver
1 Esslöffel frisch geriebenem Ingwer (vorher schälen!)
(1 TeeLöffel getrocknet geht auch)
2 Knoblauchzehen, gedrückt
2 Tassen Öl
3 Zitronenscheiben
Für 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Nach Bedarf können die Zitronenscheiben nachher entfernt werden. Hält zugedeckt im Kühlschrank ca. 2 Wochen

Hemingway – Hunger

Hemingway, Ernest:
Hunger war eine gute Disziplin
Auf einer Site, die so viele leckere Rezepte präsentiert, sollte auch ein Gedanke an Hunger als geistige Disziplinierung enthalten.
Hemingway schreibt in seinen Erinnerungen an seine Pariserzeit* im Kapitel “Hunger war eine gute Disziplin”.
…. Man wurde sehr hungrig, wenn man in Paris nicht genug aß, weil alle Bäckereien so gute Sachen in der Auslage hatten und die Leute im Freien an tischen auf dem Bürgersteig aßen, so daß man das Essen sah und roch. [….] konnte man immer ins Luxembourg-Museum gehen, und alle Bilder waren schärfer und klarer und schöner, wenn man leerbäuchig und ausgehöhlt-hungrig war. Wenn ich hungrig war, lernte ich Cézanne erst richtig verstehen und wahrhaft sehen, wie er seine Landschaften machte. Ich fragte mich oft, ob er beim Malen auch hungrig gewesen war, aber ich dachte, vielleicht wer er es nur, weil er das Essen vergessen hatte. Es war einer jener unsinnigen, aber einleuchtenden Gedanken, die man hat, wenn man nicht geschlafen hat oder hungrig ist. Später dachte ich, Cézanne sei vielleicht auf andere Art und Weise hungrig gewesen.
(S. 60)
…. Es war eine sehr einfache Geschichte, die Schonzeit hieß, und ich hatte den wirklichen Schluß, daß sich der alte Mann erhängte, weggelassen. Ich hatte es wegen meiner neuen Theorie weggelassen, nach der man alles weglassen konnte, wenn man es bewußt tat und das Weglassen die Geschichte verstärkte und man die Leser dadurch mehr fühlen ließ, als sie verstanden ….
Es ist notwendig, sich besser in der Gewalt zu haben, wenn man sich mit dem Essen einschränken muß, damit man nicht zuviel an seinen Hunger denkt. Hunger ist eine gute Disziplin, und man lernt daraus. Und solange sie es nicht verstehen, bist du ihnen voraus. Aber gewiß doch, dachte ich. Ich bin ihnen jetzt so weit voraus, daß ich es mir nicht leisten kann, regelmäßig zu essen. Es wäre gar nicht schlecht, wenn sie ein bißchen aufholten…..
(S. 67)
*Hemingway, Ernest: Paris ˆ ein Fest fürs Leben, roror 1999